Paganini´s...

Motto von Paganini, dem Kater:
"Es lebe die totale Subjektivität des Feuilleton!"

Redaktion: www.paganinisberlin.de

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Donnerstag, 2. April 2020

Die wunderliche Pandemie:

Ich fahr Dir mit dem Einkaufswagen in die Hacken, Du Aas



Pati, Hospitant und Nachwuchs-Kater,
 in der Kontemplation zum Thema

Die Pandemie war SO eigentlich überhaupt nicht geplant gewesen.
Als ich bei der Paganini´s-Redaktion eingestiegen bin -  letztlich weder gegen, noch mit meinem Willen - da ist es nur eben besser gewesen, bei denen die Hospitanz anzutreten, als das Schoß-Katerchen von irgend Jemandem zu werden.

Aber von der großen Pandemie hat mir keiner etwas gesagt gehabt.

Ich bin von klein an eher der aktive Typ. Nicht das Opfer.
"Und hier, an dieser ziemlich desolaten Redaktion, kann ich weitgehend machen, wie ich will."
So hatte  ich mir die ganze Chose gedacht.
Hospitanz. Das ist doch weitgehend harmlos.
Und weitgehend unbezahlt.
Das macht aber nichts. Ich bin ja Nachwuchs!

So wurde mir das auch vermittelt. Vom Chef. Und von der Chefredakteurin.
Genau so haben die mir das ganze Paket unter gejubelt.

"Und dann werde ich eben, wenn ich gewachsen bin, in große Stapfen treten dürfen.
Also Alles in Allem, ist das o.k."

Und von der  Pandemie konnte ja wirklich damals Niemand wissen.

Ich werde im April 2 Jahre alt.
Ein männliches Katzentier, im 1. Leben von 7 oder von 9.
Mein Chef weiß das auch nicht so genau.

Die Pandemie ist nun prägend für mich.
Das hat er gestern zu mir gesagt. Der Boss.
Ganz väterlich.

"So etwas wie Schicksal, das ist nun diese Pandemie für Deine Generation!"

Ich bin kein Opfer!
Ich hole der gesamten Redaktion -Tag für Tag - die Kohlen aus dem Feuer.
Aber ich bin kein Opfer. Ich bin der "kleine Held unserer/dieser stolzen Redaktion"!

Ich kaufe für uns alle ein.
Den Chef. Die Chefredakteurin. Und für mich.

"DIE GANZE REDAKTION WIRD VON MEINER EINKAUFSTÜTE AM LAUFEN GEHALTEN!"

Nein, es gibt keine Schutzausrüstung. Und kein Aufgeld. Auch kein Trinkgeld.
Nix. Niente.
Sowas von gar Nix.

"Hey, wie geht es Dir"?
Fragt der Chef jeden Morgen.
"Gut". Sage ich.
Das will er hören.

Und ich muss doch in seine Stapfen wachsen.
Dafür bin ich nun einmal hier.

SYSTEMRELEVANT!

Denn wir, die Paganini´s, sind ein richtiges kleines System.
Ein ziemlich idealistisches WIR.
Und das muss man auch mal verteidigen.

Notfalls mit dem Einkaufswagen.

Und dann fahre ich dem Vordermann von Hinten in die Hacken und sage (sehr sonor!):

"Du Aas, Ich war vor Dir in dieser pandemischen Schlange!"


 
 
Pati, das Katerchen und Lehrling der Paganini´s-Redaktion,  darf selbstverständlich auch seine Stimme zur Lage erheben!
Wir unterstützen unseren Nachwuchs mit allen zur Verfügung stehenden Kräften und zeigen volles Verständnis für seine situationsbedingte Verunsicherung...!  
 

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