Paganini´s...

Motto von Paganini, dem Kater:
"Es lebe die totale Subjektivität des Feuilleton!"
Flipcard zum Stöbern im Blog-->Hier

Wegen anderer Projekte kann das Blog zur Zeit leider nur unregelmäßig "bespielt" werden!

Freitag, 26. Februar 2021

Die wunderbare Mikro-Story...

der Paganini´s


DAS ENDE 

Sonderbar sein Gebaren, als ich ihm sagte, dass
ich nun gehen werde. Sonderbar sein Blick: lauernd,
getroffen und dennoch hinein gegeben in die größte
Passivität. Ein Lauern sollte auf dem Sprung sein.
Was ist ein Lauern ohne ein Worauf, ohne Spannung und
ohne das Warten auf den folgenden Impuls? Wozu ein Lauern 
auf etwas, das keinerlei Aktion herausfordert?
Sonderbar auch sein Gebaren, als ich ihm sagte, dass es mir
vielleicht leid tun könne. Irgendwann einmal.
Sonderbar nun sein Nicken. Unpassend dazu, die ins
Leere greifende Geste seiner Hand. Ohne Bezug
zur Bewegung des Kopfes. Dennoch keine Bitterkeit im Raum.
Ein Blick und ein Nicken. Dazu ein Lauern auf nichts.
Das ist, was vom ENDE übrig bleibt.



Boncuk, der Kater, in der Redaktions-Konferenz:
""Mikro-Story", meine geliebten Babys, meine Darlings, das ist das neue "Mini-Cabrio" der Literatur!"

Und ein erleichtertes Schnurren ward laut, in den Räumen der Paganini´s-Redaktion...

Montag, 15. Februar 2021

Aus der wunderbaren Kladde...

...der Paganini´s



Foto@Paganinis

Zwielicht

Krähe schreit Zwielicht entzwei
und ich hab doch nur dies,
um die Kontur zu entziffern,
die im Schnee sich duckt.
Da sitz ich, kneife die Augen, 
als sei ich geblendet und
fühle den Flügel. Im Schein des Mondes
fürcht ich mich (nicht). Mein Haus
steht ruhig im Tal. Hinter dem Fenster
das Licht. Es ruft mir ein Leben zu.


Samstag, 13. Februar 2021

Die wunderbaren "Metamorphosen"...

 ...in diesen, unseren Zeiten


Von der Paganini´s-Redaktion u. a. beobachtet bei der Planung zur Berlinale 2021 und in der Stream-Premiere der Volksbühne Berlin in der Inszenierung von Claudia Bauer

„Die Erschaffung des Menschen“ aus einem Druck der 
Metamorphosen von 1676 mit Illustrationen von François Chauveau


Metamorphosen überall. Wandlung allenthalben. Veränderung, wohin man schaut und hört. Wir leben, so möchte man meinen, im Zeitalter von Covid 19. Gesichter werden von Masken dominiert. Bussi Bussi ist perdu. Distanz seltsam in und up to date. My home ist  mein only castle. Das Leben in "Gefangenschaft" auf einmal ein herausragendes Zeugnis von Loyalität und sozialer Kompetenz. (Nein, wir wollen jetzt NICHT aufmüpfig oder polemisch werden!) Die Hippie-Frisur nennt sich Corona-Locke. Und die Kultur?

Nun, die Kultur breitet sich aus wie ein Schling-Gewächs, hinein ins WWW, ins Dickicht der Digital-Social-Polis-Plattformen. Und der Bär, dies uralte Maskottchen des (einstigen) Publikums-Kino-Festivals unserer Stadt, auch er hat sich erneuert und verwandelt und sieht nun aus wie etwas, das alles sein könnte was Ohren hat, nur nachts erwacht und auch da nicht erkannt werden will. Aber es trägt immerhin eine weiße Brille. Aber keine Maske. 

Metamorphosen überall. Wandlung allenthalben. So war es immer. So wird es ewig sein. Alles bleibt, nichts geht verloren. Es existiert weiter in verwandelter Gestalt. Denn Metamorphose ist ein Synonym für Leben. Dass die Veränderung sehr häufig nur die Form und nicht das inhaltliche Ur-Prinzip betrifft, zeigte sich dieser Tage in Sachen Berlinale. Und das ist gut so. 

Das sympathische Duo Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian beugt sich natürlich den Bedingungen der Pandemie: Simsalabim. Aus 1 mach 2. So lautete hier die Devise zur erzwungenen Metamorphose. Im März also schauen sich Akkreditierte und Jury-Mitglieder die ausgesuchten Filme in einem (NEID, erstarre!) Kino an. Und im Juni darf dann das Publikum - so lautet der Plan - die Filme ebenfalls in ausgesuchten Kinos sehen. Die Gewinner der Bären sind dann allesamt bereits gewählt und bekannt. 
Darin lässt sich allerdings fast ein Eingriff in das ideelle Ur-Prinzip des Festivals ausmachen. Denn der Wettbewerbs-Charakter mit seinem besonderen Prickel und (Mit-)Fieber entfällt damit in der Totale. Wenig Veränderungs-Schock findet sich glücklicherweise bei der Auswahl der Filme. In der Sektion  Wettbewerb befinden sich 4 deutsche Produktionen (von Schrader, Brühl, Speth und Graf). Keine Amerikaner. Dafür "alte Bekannte" wie z.B. der gloriose Hong Sansoo

In Sachen Berlinale also eine moderate Mischung aus situationsbedingter Anpassung der "Gestalt" und vielen altbekannten Namen sowie bleibenden, inhaltlichen Prinzipien, wie es der politische Film, Dokus und auch Serien sind. Zu vermuten ist heute schon, dass das Seufzen über "fehlenden Glamour und Stars" in diesem Jahr ganz gewaltig sein wird, was dann aber eher einer Fortführung der Berlinale-Tradition entspricht, als einem Novum.
Zu bedauern wird weit eher sein: ein zu vermutendes Fehlen an Bezauberung und Atmosphäre!
---------------------------------------------------
Eben dieses "Fehlende" begleitet bis heute verstehbarerweise die Angebote der Theater in diesen Zeiten der geschlossenen Häuser. Ist Theater noch Theater, wenn es nur aus dem Haus gestreamt wird, statt wie gewohnt, zu sich nach Hause einzuladen und der Abend gemeinsam mit dem Publikum unter ein und demselben Dach begangen wird? Fehlt da nicht diese viel beschworene Einheit von Raum und Zeit und überhaupt der echte Theater-Schweiß? 

Nun, die Theater haben eindeutig dazu gelernt. Hartmanns "Zauberberg" ist nun zum Theater-Treffen eingeladen worden, als genau dieser Hybrid aus Film und Schauspiel und hat uns (siehe Blog-Post) extrem begeistert. Daneben gab es einige großartige, eigens für das Streamen entwickelte Produktionen, so dass wir (die Paganini´s) wirklich aufrichtig hoffen, dass sich diese Metamorphose der "Theater-Vermittlung" auch später weiterhin und parallel zum live erlebten Bühnen-Treiben entwickeln darf. 

Und dennoch, ach je, wie tief sitzt die Sehnsucht nach dem Theater-Erlebnis mit und unter anderen Menschen, wie oft wirkte stur abgefilmtes Streamen lahm und muffig, wie ein siechender Körper nur, kraftlos und blutleer. Letzteres kann man der aktuellen Stream-Performance von der Volksbühne Berlin zumindest nicht vorwerfen. Die Regisseurin Claudia Bauer hat sich - gemäß dem neu ausgegebenen Motto der neuen Volksbühnen-Spielzeit "POLIS/RESET" -  mit Ovids mythologischem Sampler "Metamorphosen" befasst, um den ewigen Ur-Prinzipien der menschlichen Spezies, von den Anfängen bis ins Hier und Heute, nachzuspüren. 

In diesem Theater-Stream findet sich ohne Zweifel ein reif ausgeklügeltes Verhältnis von lebendiger, vielseitiger und stimmiger Kamera-Arbeit und theatralem Wiedererkennungs-Effekt. Das Bühnenbild zitiert mit den hohen, hölzernen Türen das Foyer der Volksbühne, Körper- und Musik-Theater erinnern an Arbeiten von Marthaler und Fritsch. Das Ganze dann interpretiert und übersetzt durch Bauers vitale Handschrift. Die Schauspieler (auf der als solche klar erkennbaren Volksbühnen-Bühne) tragen hautfarbene Gesichtsmasken. Das Interieur mit Schreibmaschine, Klavier oder Sesselchen, erinnert die spießigen Fünfziger. Fantasievolle (meist Kopfschmuck) Accessoires befeuern die Wandlung der "mythologischen" Gestalten.  

Die Stimmen gibt jeweils ein Spieler hinzu, ausschließlich (oft verfremdet) gezeigt auf einer (über den Köpfen der auf der Bühne Agierenden hängenden) Leinwand.
Nicht-Sprechen auf der Bühne passt zum aktuellen Hygiene-Konzept und erhöht den Eindruck des Surrealen, des Grotesken. Komplettiert wird das Ganze durch Musiker und einen Counter-Tenor, der herzzerreißende Barock-Lieder singt. 
Tatsächlich viel Ovid-Text ist zu hören. Dazu Texte aus (von Bauer "Kompliz*innen (Ovids) genannt)
diverser Gegenwarts-Literatur (z.B. Dietmar Dath, Donna J. Haraway, Bruno Latour, James Lovelock, Stefano Mancuso etca.). So schön, so gut!

Dieses Irgendwas aus Farce, Groteske und Revue ändert die Form und die Farben der Bilder so rasch, dass alles in Gefahr gerät, ins Beliebige abzugleiten. Gelungener Schauer versandet im Haha! des sogleich gesetzten, nächsten Sketch. Zu oft danken wir, die Paganini´s-Redaktion, dass es im Home-Theater möglich ist, an der E-Cigarette zu nuckeln oder einen Cracker zu naschen. 
Was uns in jedem Fall ein Mangel scheint, an diesem überbordenden "Theater", das ist das Fehlen der Leerstelle. Da gibt es zu keinem Bild und in keiner Sekunde Raum für eigene Assoziationen. Damit ist letztlich alles an Geheimnis mit dem Holzhammer der überdeutlichen "Message" erschlagen:
"Willkommen zum großen utopischen Schlussbild, gebaut auf den großen Trümmern, des großen Zauderns".
Jaja! Achso! Aha!

P.S.: Übrigens, soeben haben wir erfahren, dass das Bühnenbild (die Türen des Foyers) ein aus dem Archiv gekramtes "Zitat" einer früheren Pollesch-Inszenierung an der Volksbühne ist. Interpretiert wird das zur Zeit als Hinweis auf Sparzwänge im Jetzt. Wir interpretieren es als "Metamorphose" im Sinne "aus alt mach neu". Aber eigentlich ist das dem Kater samt Paganini´s-Crew ziemlich egal.




Mittwoch, 3. Februar 2021

Aus der wunderbaren Kladde...

 ...der Paganini´s-Redaktion


@CC

Im Tollhaus ist endlich mal wieder die Hölle los:

"Einsteign, bitteee, einsteign"!

Die Stimme bettelt fast darum, dass ich teilhabe. Ach, auf einmal. Das kenne ich doch schon ganz anders. Ganz anders kenne ich das bereits. Da durfte ich weder hinein, noch heraus und ward gezwungen (in endlose Unfreiheits-Ketten hinein gezwungen) aufrecht Männchen zu machen, um überhaupt nur einen Blick (durch gepanzerte Glasscheiben hindurch) in dieses ominöse Tollhaus hinein zu tun.
"Einfach so. Machen Sie mal. Es tut nicht weh!"
"Und warum?" funkte ich.
"Einfach deshalb". Weil ich ein Mensch sei. Hieß es.
"Ein wahrer Mensch", sagten Sie unhörbar, "müsse doch wissen, wie das geht, dieses Tollhaus, wie das funktioniert". Sonst habe das Ganze doch gar keinen Sinn, also keinen humanen Hintergrund.
Das sei doch dann alles nur ein Hirngespinst. Oder ein Abgrund.
Schlimmstenfalls: EINE ILLUSSION. 

Ich schaute also und wartete. Und vertrieb mir anderweitig die Zeit. Oh, nein. Ich habe mir die Zeit sehr stimmig vertrieben. Es hat Spaß gemacht. Ich war in mir. Aber es ist schwer gewesen, in mir zu sein. Und es ist noch schwerer gewesen, nicht ins Tollhaus hinein zu kommen.
Und dennoch, wenn es an meine Tür geklopft hat, dieses tolle Haus, dann habe ich gesagt:
 "Ich bin bereits behaust. Haha!"

Das Tollhaus ist angeblich das Beste, das unter allen funktionierenden Welten erdacht hätte werden können. Jeder Zweifel ist (im Grunde) ein bedauerlicher Defekt, auf den das ansonsten perfekt funktionierende Tollhaus nicht  vorbereitet sein kann. Ich habe volles Verständnis für dieses Selbstbild. Und ich bin voll der Empathie. 

Aber bedauerlicherweise - bin ich auch voll der Zweifel.

Sofort kam folglich erneut ein vorformuliertes Einschreiben.  Sinngemäß teilte man mir mit, ich müsse wegen diverser Eigenarten und Verunmöglichungen meinerseits noch warten, bis ich ins Tollhaus hinein dürfe.
Bis dahin hätte ich "TOLLHAUS-VERBOT"! 

Also wieder einmal Warten. Erneut in Quarantäne verbleiben. So lange, bis das Tollhaus irgendwie ("irgendwie muss das doch irgendwie gehen") mich in eine sinnvolle Grundstellung schleusen könne, an so einen Start-Platz sozusagen, von dem ich dann auf "LOS" (mehr oder minder UNAUFFÄLLIG) mit hinein sprinten könne. Hinein. Ins Tollhaus. 

Nun also plötzlich drehender Wind.
"Einsteign, bitteee, einsteign"!
Nur die Ruhe. Ich fahre mit.
Aber überzeugt bin ich noch lange nicht!

(Notizen zu "Menschenlichter im Tollhaus, Vol. II", Januar 2021)



Samstag, 19. Dezember 2020

Das wunderbare "Woyzeck"...

 ..."Interrupted" als Stream-Uraufführung des DT-Berlin


(von Mahin Sadri und Amir Reza Koohestani nach Georg Büchner)



Lorena Handschin, Enno Trebs
Foto: Arno Declair



Ach Gott, Woyzeck! Der ewige Verlierer, der Looser ohne Chance, die Witzfigur - die gedemütigte -  die nichts hat, als seine Marie und das Kind und sein abhängiges Herz, das ihn antreibt (unter Torturen), den kargen Unterhalt für diese Kleinfamilie aufzutreiben. Ein Job und noch ein Job und noch ein Job müssen her. Dazu verkauft er den Körper samt Seele als menschliches Versuchs-Kaninchen. Für ein paar weitere Münzen.

Es tut weh, immer aufs Neue, diesem Büchnerschen Anti-Helden im Theater zuzuschauen, wie er sich verausgabt, wie er sich hoffnungslos ausnutzen und verspotten lassen muss und wie er keine Kraft und keinen Glauben an sich hat, um zu lernen (mindestens) wie man sich wehren könnte. Ein Stupido gewissermaßen, dabei anrührend, verstörend. Und am Ende zerstörend. Das dann sogar (eiskalt) geplant und mit Vehemenz. Seine inneren Stimmen, seine Eifersucht und seine angestaute Wut (ohne Ventil) treiben ihn. Er tötet seine Marie. Und damit im Grunde sich selbst. Das Opfer als Täter. Der Täter als Opfer.

„Jeder Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einem, wenn man hinabsieht“.


Das lässt Büchner den gehetzten, vergrübelten - indes nicht wirklich selbstreflektierten - Woyzeck sagen, lange bevor sie geschieht. Die grausame Selbstermächtigung einer längst (in Ohnmacht) verstrickten Seele!

-----------------------
Alle drei Tage tötet im heutigen Deutschland ein Mann seine Frau, seine Freundin oder seine Ex. Wir lesen dies fast täglich als Meldung in der Zeitung. So, wie Büchner es gelesen hat, bevor er sein (Fragment gebliebenes) Stück geschrieben hat. 

"Woyzeck Interrupted" unterbricht sehr gekonnt, glaubwürdig und dennoch vielschichtig die Lesart des Woyzeck als geschundener Kreatur, die sich nicht anders zu helfen weiß. 

Mahin Sadri und Amir Reza Koohestani lesen das Büchnersche Drama  als einen Text, der in einer "Tradition" steht, die sich mit einem (labil) männlichen Merkmal - nämlich der Besitzergreifung der Frau bis in den Tod  - am Beispiel des Woyzeck auseinander setzt. 

Sie befragen das Motiv von Mann und Frau, zeigen die Ängste, verbale Spitzen und Spitzfindigkeiten Beider, bis hin zur Eskalation. Und sie deuten Auswege an. Der "Woyzeck" einmal anders.
Und der "Woyzeck" dennoch teilweise wortgetreu als Büchners Text, immer wieder mittendrin und wie selbstverständlich gleichzeitig aktuell. Der Woyzeck hinein kopiert in eine komplett andere Geschichte. So wie er in viele Geschichten hinein kopiert funktionieren könnte.

------------------------------------
Was sich im heutigen Stream des Deutschen Theaters Berlin mit "Woyzeck Interrupted" ereignet hat, ist allerdings per Text nicht wieder zu geben. Was als Beschreibung (auch auf der Seite des Theaters) sehr pädagogisch, gut gemeint aber eben doch leicht verkrampft und Theorie-schwanger daher kommt, löst sich in dieser Inszenierung schlicht in KUNST auf. 

Das DT-Berlin kann offensichtlich seit Hartmanns "Zauberberg" Theater im Stream par excellence. 
Die Inszenierung ist dicht, beklemmend und sehr nah dran am Zuschauer sowie am komplizierten Thema. Ein großartiges, (in diverse Monitor-Fenster aufgesplittetes) Bühnenbild, eine unglaublich kunstvolle Kameraführung und extrem verstörende und intensive Darsteller sorgen für ein Erlebnis, das ich so unmittelbar tatsächlich bisher nur auf der Bühne erlebt habe.  

Lorena Handschin und Enno Trebs  spielen derart facettenreich, lebendig, glaubwürdig und einfach umwerfend (in ihrem Verzicht auf klare Rollen-Zuschreibungen) alle an die Wand, die denken, 
Theater im Stream (oder auch der "Woyzeck") könnte es sich (in diesen Zeiten von Corona) einfach machen.

Großes Theater und ganz neues Kino!




Mehr zur Inszenierung--->HIER

Montag, 7. Dezember 2020

Aus der wunderbaren Kladde...

 (Unser Weihnachts-Ferien-Pausen-Brot)


Ships at the port of Greifswald@Caspar David Friedrich


HEIMAT

Heimat gefunden im dunklen Fluss,
ein Floß gebaut, darauf zu dümpeln,
wenn mir nach Sonne war.

Und mir war, mir war danach
so oft,
im dunklen Fluss,
den ich liebte.

Heimat gefunden und doch -
ein Floß gebaut.
Der Sonne entgegen.




Montag, 30. November 2020

Aus der wunderbaren Kladde...

 ...der Paganini`s


@CC


Das Schiff mit 8 Segeln

Immer in der Kälte laufen
Immer in der Kälte laufen
Immer in der Härte laufen
laufen
laufen
laufen
Immer laufen
Immer rennen
rennen
Um dein Leben rennen
immerzu
immerzu
immerfort

Und dann kommt das Schiff mit 8 Segeln...


 
PAUSE, PAUSE, PAUSE 
muss nun über Weihnachten sein. 
Also bis 
(hoffentlich): 

Good Times in 2021!