Paganini´s...

Motto von Paganini, dem Kater:
"Es lebe die totale Subjektivität des Feuilleton!"

Redaktion: www.paganinisberlin.de

Wegen anderer Projekte kann das Blog zur Zeit leider nur unregelmäßig "bespielt" werden!

Sonntag, 8. Dezember 2013

Das wunderbare Liedgut! III. Teil:


"Ein Lied, das nicht mit einem Paukenschlag anfängt, höre ich nicht!"
(Zitat von Paganini, dem Kater)

Die Paganini´s-Redaktion will sich dieser Polemik nicht zu Hundert Prozent anschließen.
Und doch bleibt es unbestreitbar: Wir haben ein Faible für Dramatik wie Donner-Rollen und Blitzeinschlag!
Auch in der Kunst! Also auch in der deutschen Ballade und Musik!

Deshalb in loser Folge bei Paganini´s:
"Das wunderbare Liedgut!"

Zur Vorweihnacht Teil III., mit unserer absoluten No. 1 für schicksalgedenkende Zeiten, wie sie zwischen Weihnachten und Neujahr alljährlich zu zelebrieren sind:




Carl Orff, Carmina Burana, Fortuna!


Hier die klassische Version in schwarz-weiß, mit Bonus-Material und unserem Lieblingsgestirn:




Paganini,
der Kater, in der Redaktionskonferenz:

Leute, seid ihr noch ganz bei Trost? Kapiert ihr´s nie? Nie und nimmermehr? Niemals nie?
Was soll der ganze elitäre Weihnachts-Kladderadatsch in Schwarz-Weiß? 
Ein Pappmache´-Mond für die ganze, bildungsbürgerliche Familie, bestehend aus einem Drei-Personen-Haushalt? Bildung statt Konsum? Häh??? Hat das Bumms? Hat das Verve?
Wen lockt das hinterm Ofen vor? Wo bleibt die Masse?

Die Masse schaltet ab, die Masse schaltet um! 
Das riecht nach jämmerlichem Independent auf low-budget-Basis.
Wir sind kein subventionierter Hauptstadt-Blog. Wir sind ein Privat-Unternehmen.
Wir brauchen Glamour! Wir brauchen Chi-Chi! Wir brauchen Kohle!

Wir brauchen einen Superstar! Wir brauchen Samstag-Abend-Prime-Time-Feeling!
Wir brauchen Quooooooote!!!


Und während der Kater nach seinem Baldrian sucht, nutzen wir, die Paganini´s-Redaktion,
behend die Unterbrechung und platzieren das Gewünschte schnurstracks hinterdrein:


Voila´, Klassik für Alle, Carl Orff und Andre Rieu, Carmina Burana, Fortuna!




Und da nun der Kater: Puh, gerade nochmal gut gegangen! seufzt, verabschieden sich die Paganini´s 
in die Weihnachtsferien!
Möge Fortuna Ihnen sein, ein nicht wandelbarer, voller Mond!
Wir kommen zurück, in der ersten Hälfte, des ersten Monats, des neuen Jahres 2014!
Ein Jahr, das uns bringen soll, was wir verdienen!
Jedem das Seine!

Nun aber:
Winkewinke, schön war die Zeit und noch schöner wird sie werden!
A piu tardi!












Freitag, 6. Dezember 2013

Der wunderbare Buchanfang! XII: Teil:

"Ein Buch, das nicht mit einem Paukenschlag anfängt, lese ich nicht!"
(Zitat von Paganini, dem Kater)

Die Paganini´s-Redaktion will sich dieser Polemik nicht zu Hundert Prozent anschließen.
Und doch bleibt es unbestreitbar: Die Verführungskraft der ersten Zeilen eines Buches entscheidet
sehr wohl darüber, ob wir es tatsächlich zu Ende lesen, oder frühzeitig zur Seite legen.

Deshalb in loser Folge bei Paganini´s:
"Der wunderbare Buchanfang!"


Diesmal ein Buch, das nicht geschrieben werden wird, uns aber gefällt:




 I


Und wie geht es Ihnen heute?

Das fragt mich ein schöner Mund. 

Ein schöner Mund, den ich im Moment nicht sehen kann. 

Aber da ich den Mund kenne, weiß ich um seine Schönheit. Ich habe den Mund bereits sehen dürfen. Den Mund und sein Lächeln. Und die großen, leicht auseinanderstehenden Zähne in diesem Mund. Zähne, die wunderbar weiß glitzern, wenn das Lächeln zum Lachen wird.  
Dieses Lachen nenne ich in Gedanken „mein Fest“.

Für Sie gibt es hier nur wenig zu Lachen, nicht wahr?
Hat mir dieser Mund einmal zugeflüstert, als er sich, wie im Moment, verhüllt hatte.

Ich wußte nicht, was ich darauf antworten sollte. Ich wollte mich nicht verraten. 
Aber ich wollte diese Worte, die aus einer weichen Kehle in einen schönen Mund hineinflossen, vermutlich um mir etwas Gutes zu tun, so auch nicht in diesem gläsernen Raum, der meine Zuflucht ist, hängen lassen. 
Solche Worte hängen dann sozusagen ungewollt über meinem Kopf in der Luft. Das stört mich. Worte sind geheime Zeichen. Sie stören nicht immer. Sie stören nur manchmal sehr, so sehr, will ich meinen, wenn sie alles mit einem vollständig falschen Duft durchdringen. Wenn die Luft über meinem Kopf nicht mehr aseptisch, sauber und gereinigt ihre Neutralität wie Seifenlauge, die über weiße Fliesen fließt, ausbreiten kann, wortlos und rein. Wenn die Luft  ihren Odem, diesen Odem zur Bekämpfung störender Eindringlinge, nicht ohne Worte, die die Wahrheit verfälschen, weitertragen darf. 

Dann beginnt für mich ein Leiden. Ein Leiden, das wenig Anlass zum Lachen gibt.


Also habe ich es nicht ganz so weit kommen lassen und die Worte Lügen gestraft.
Ich habe nämlich in den schönen Mund, den ich nicht sehen konnte, in diesem Augenblick, hineingelacht.

Haha!

Und dann haben ihre Augen, ihre sehr schönen Augen, kurz einen noch schöneren und wärmeren Blick erhalten. 




Montaje Erwin Olaf - Solange Moraga



Dieses Buch wird leider nie geschrieben werden. Wir mögen es. 
Ein Mensch wird auf verlassener Strasse aufgelesen und auf eine Quarantänestation gebracht. 
Ein anderes Buch hat sich vorgedrängelt. Nun also hier wenigstens die ersten Zeilen. 
Geschrieben von Paganini, dem Kater. Er ist völlig erledigt und atmet schwer. 
Hilft Nix!


(Dies ein Nachtrag zu 2013 bei Paganini`s )


Ansonsten gilt: Ferien!!!!!














Mittwoch, 4. Dezember 2013

Das wunderbare Buch zum wunderbaren Bild zur...

wunderbaren Ausstellung am Potsdamer Platz!


Wer sich bisher gefragt haben mag, bei Betrachtung des Bildes "Der Schrei" von Edvard Munch, warum da Einer ist, der Einer ist, der so Entsetzliches fühlt und spürt und denkt, dass er nur noch  in einen Schrei hineinexistieren kann, wie Dieser hier, auf diesem wunderbaren Bild ...


Edvard Munch, Der Schrei


...dann sei die wunderbare Lektüre, das Buch, das diese Atmosphäre aus innerer und äußerer Bedrohung verschriftlicht, von Vladimir Nabokov, "Verzweiflung", empfohlen.
Ein Buch, das sicher zu den Lieblingsbüchern der Paganini´s-Redaktion gehört:


Die Bluttat als Kunstwerk: In seinem frühen Roman erzählt Vladimir Nabokov, angeregt durch einen spektakulären Kriminalfall im Deutschland der zwanziger Jahre, die Geschichte eines mörderischen Versicherungsbetrugs. Verfilmt von R. W. Fassbinder unter dem Titel «Eine Reise ins Licht - Despair».(http://www.lovelybooks.de/)


Die wunderbare Ausstellung zu Munch gibt es zur Zeit am Potsdamer Platz . Gut zu besuchen des Nachts, im Zwielicht der Großstadt, da Freilichtausstellung!

Anlässlich des 150. Geburtstages des norwegischen Künstlers Edvard Munch wird der Weltstar nicht nur in Norwegen gefeiert, sondern in der ganzen Welt. Deutschland war für Edvard Munch’s künstlerische und persönliche Entwicklung besonders wichtig, und seine Beziehungen zu Berlin waren eng. Hier fand er interessante Freunde, holte sich Inspiration und beeinflusste viele Zeitgenossen.

Seine Ausstellung im Verein der Berliner Künstler 1892 wurde nach wenigen Tagen geschlossen. Viele fanden seine Gemälde zu provozierend, denn er beschrieb menschliche Gefühle wie keiner zuvor. Dieses Drama um die Ausstellung in Berlin führte natürlich dazu, dass die Werke von Munch noch mehr Interesse erregten. Sein internationaler Erfolg fand damit seinen Anfang. Ab 29. November können hochwertige Abbildungen einiger Hauptwerke in Form einer Freilichtausstellung am Potsdamer Platz besichtigt werden.
Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit zwischen der norwegischen Botschaft in Berlin, der Jubiläumsorganisation Munch 150, Innovation Norway, Visit Oslo und Visit Akershus. Technischer Partner ist Mazuhn Veranstaltungen.(www.norwegen.no)
Zeit:  Freitag, 29. November 2013 12:00 - Donnerstag, 26. Dezember 2013 23:30
Ort:: Potsdamer Platz (vor dem Hotel Carlton Ritz).

 


Sonntag, 1. Dezember 2013

Das wunderschöne Bild!

In der Rotunde des Alten Museums:

Jäger und Gejagte - Das römische Mosaik aus Lod!



www.museumsportal/

Paganini, der Kater, in der Redaktionskonferenz, 
versonnen auf die spielerisch ausgefahrenen, spitzen Krallen der rechten, schwarzen Pfote blickend:

Ist das nun evolutionärer Fortschritt oder Domestizierung?
Waren meine Ur-Väter plump oder bin ich blöd?
Zartes Fleisch einer Gazelle oder Feinsinn und geistiges Futter?
Bin ich noch Jäger oder Demokrat?
Gespitzte Feder auf weißem Papier oder Krallen in schweißnassem Fell?
Zartes Filet für In-Door-Kastraten auf Sauce a la chinoise oder...?

An dieser Stelle lenkt das Summen einer Zimmerfliege - Gott sei Dank - des Katers Gedankenfluß in ein akzeptables Hier und Jetzt hinein!



Ab sofort ist das Mosaik aus dem 3. Jhdt. n. Chr. in Berlin zu sehen: