Paganini´s...

Motto von Paganini, dem Kater:
"Es lebe die totale Subjektivität des Feuilleton!"


Redaktion: www.paganinisberlin.de

Dienstag, 10. Oktober 2017

Zwei Variationen...

...eines Typs!




Paganini´s hat es sich zur Aufgabe gemacht, immer wieder nach Variationen von Ein- und Demselben zu suchen.
So manches musste unter die Lupe genommen werden, doch nun wurden wir erneut fündig.

Fündig im Sinne von:
Nicht auf den allerersten Blick offenbart sich die Zwei der Variation einer Eins, auf den zweiten Blick aber sehr wohl!
Wenn man sich dem öffnen möchte!

Ob Menasse von Hader weiß oder umgekehrt, ob hier Parallelwelten oder das kollektive Unbewusste am Werke sind, soll nicht zur Diskussion stehen.
Es gibt gar keine Diskussion.

Nur: Zwei Variationen eines Typs!



Variation 1: Robert Menasse



und


Variation 2: Josef Hader



Wir, die Paganini´s, gratulieren Herrn Menasse zum deutschen Buchpreis!





Chefredakteur Paganini, der Kater, ist noch immer über das Ableben seines tierischen Zwillings, Paganini, den Kater, untröstlich und so konnte dieser Beitrag als kecke Eigenmächtigkeit von Redakteurin und Redaktion unkommentiert und ohne Redaktions-Konferenz  und ohne Veto des Chefs durchrutschen...

Freitag, 22. September 2017

Das Berliner Ensemble hebt den Vorhang...

...und spielt Drama: Camus "Caligula"


Es hebt sich der Vorhang, ein Paukenschlag tut sich in uns, der Paganini´s- Redaktion,  wir erleben die Auferstehung des Berliner Ensembles, nein, nicht wirklich aus der Asche, aber: NEU!


Foto@Paganinis

NEU! Das ist eines der Schlagworte der Intendanz und ein anderes heißt: DRAMA.

So flimmert es in den Social Media-Kanälen des NEUEN Berliner Emsembles in den Videos und so liest man es auf Plakat-Wänden. Der Überbegriff von Neu und  Drama ist GEGENWART!

Nun also Vorhang auf für "Drama, Baby, Drama", Caligula darf als Tyrann tun und lassen, wie er will! Das Stück erfuhr  bereits von Albert Camus unterschiedliche Lesarten. Mal als Teil einer Trilogie des Absurden angekündigt, mal als "nicht philosophisches Stück" benannt, sorgte schon der Schöpfer für Diskussionen.
Der dramatische Text entstand 1938, vor dem Roman "Der Fremde" und dem philosophischen Essay "Der Mythos des Sissyphos" und wurde bereits 1936 von Camus als Teil der großen Drei angedacht.
"Philosophisches Werk: das Absurde. Literarisches Werk: Kraft, Liebe und Tod im Zeichen der Eroberung."Albert Camus, Tagebuch (1936) 
Jahrzehnte später distanzierte Camus sich von dem direkten  Bezug des "Caligula" zu seiner Philosophie des Absurden.
Caligula ist also eine Tragödie der Erkenntnis. Und daraus wurde mit schöner Selbstverständlichkeit der Schluss gezogen, es handle sich um ein intellektuelles Drama. [...] ich suche umsonst nach der in diesen vier Akten angeblich zum Ausdruck kommenden Philosophie.“ Albert Camus: Vorwort zu Dramen (1959)
Den einzigen Anflug einer Philosophie vermochte Camus in dem Satz „Die Menschen sterben und sie sind nicht glücklich“ zu sehen. Dies allerdings sei „eine der ganzen Menschheit vertraute Binsenweisheit“.

Zur Zeit erlebt "Caligula" eine Mini-Renaissance an den Theatern und im aktuellen Newsletter des BE wird er ziemlich forsch für die politische Realität der Gegenwart vereinnamt:

"Wohin es führt, wenn Politiker sich wie Schauspieler verhalten? Das erfahren wir am 21. September in Albert Camus' "Caligula". BE-Dramaturgie/Valerie Göhring
Und weiter gipfelt der brandaktuelle Ansatz in der Grundsatzfrage:
"Auf welchen Prinzipien gründen individuelles Leben, Gesellschaft und politische Macht in einer absurd erscheinenden Welt?"www.berliner-ensemble.de/inszenierung/caligula

Umso gespannter sind wir, während sich der Premieren-Vorhang zur doppelten Premiere hebt, mit der Frage beschäftigt, wie der Regisseur, der als verspielt geltende Antu Romero Nunes, das Ding mit Leben füllen will und welchen theatralen Weg die Veranschaulichung einschlagen wird.

Rasch wird klar, Nunes kennt und will tatsächlich nur diesen einen Weg: den, der ins Theater führt und der Theater ist, er schert sich einen Teufel um die Analysen und Aktualisierungen der Dramaturgie und zeigt Camus-Nihilismus, Theater-Effekte, Bilder und Assoziatives. Und er setzt auf seine Schauspieler, die das schaurig-schöne Treiben mit morbider Lust entfalten.

Vermutlich weil es hier, in diesem Stück, um die Umwertung aller Werte geht, wird Caligula von einer Frau, der Tragödin Constanze Becker, verkörpert. Caligulas Geliebte dagegen ist ein Mann.

Alle sehr androgyn, versteht sich, skurril verfremdet sowie augenzwinkernd an filmische Gestalten aus Horror- und Splatter-Genre erinnernd. Glatzköpfig und weiß geschminkt, mit starrenden Augen und blutverschmiertem Mund, ist dieser Caligula eine Schwester des Nosferatu, wie dieser eingehüllt in eisige Einsamkeit. Erlösung könnte hier nur der "Mond" sein, also "Nichts".

So zeigt sich die Sehnsucht dieser versteinerten Seele in einer weiteren Neuerung, einem (für Camus-Texte) ungewöhnlichen Einfall des Regisseurs. Denn dieser/diese Caligula SINGT!
Und zwar Friedrich Holländer.

Von Constanze Becker interpretiert (und über den Abend als roter Faden mehrfach variiert) assoziieren wir mehr "Nachtportier" als Marlene Dietrich.

...Wenn ich mir was wünschen dürfte...


Schön ist es, das anzuhören, einer der wenigen, wirklich berührenden Momente.
Allerdings auch einer der Camus-untypischsten!

Alles in Allem wirken später vorrangig einzelne Bilder in uns nach. Die leere, schwarze Bühne, auf der sich die clownesken Figuren ängstigen und sich peinigen lassen, von einem insektenhaft sich bewegenden Caligula, in seiner Maskerade, verkleidet fast zu einem stilisierten, goldenen Kalb.

Caligula, in die Tasten einer Orgel hauend, deren goldene Pfeifen später in Gitterstäbe verwandelt scheinen.

Oder der peitschende Sturm, das Theater-Gewitter, mit Blitz und Regen und sich darin aufzulösen scheinenden, hin- und her geschleuderten menschlichen Figuren, die so ausgeliefert sind, an sich selbst und an diesen Caligula, der ein Abziehbild sein soll, für dieses Monster, das in uns Allen jederzeit möglich ist!

Weniger Bohei im Vorfeld um die aktuelle politische Dimension (im Sinne humanistischer Demokratie-Lehrstunde) hätte dem Abend und der Inszenierung besser zu Gesicht gestanden!

Das Vertrauen in KUNST kann genügen!




Wir waren zur Premiere Hier ---->

Dienstag, 12. September 2017

Das wunderbare Wort zum Sonntag...

...diesmal schon zum verregneten Mittwoch!



Blixa Bargeld und Teho Teardo: "Come up and see me"




Gar nicht hohepriesterlich, sondern sehr gelassen, konzentriert, professionell und ernst (ohne humorlos zu sein) zeigt sich der Musiker in einem kürzlich ereignetem Radio-Interview:


"Ich lasse zu und es geht durch mich durch oder so"






Ein  wunderbar, gelungenes WE im Sinne von...


...Mittwoch, Donnerstag, Freitag - und schon ist das Wochenende wieder da... 


wünschen die Paganini´s!


Sonntag, 10. September 2017

Fous de danse...

...statt Fous de haine!


Nun ist es soweit. Die zum Sommer verschlossenen Theater-Türen werden wieder geöffnet, den zu erwartenden Premieren wird entgegen gefiebert, das Berliner Ensemble ersteht "NEU" mit bereits jetzt bewunderten, schimmernden Phönix-Federn, Ostermeier´s  Eribon-Adaption dürfte (wie alle seine Produktionen) bald unter Dauer-Ausverkauft laufen, das Deutsche Theater hat den Ferdinand Schmalz auch ohne den Bachmann-Preis längst gefunden und das Maxim Gorki-Theater nimmt sich der Flüchtlingskrise an, wie sie es bereits "vor" der Bewusstwerdung der Flüchtlingskrise getan hat.

Nur die Castorfsche Volksbühne ist weg - trotz Petition, Trauer und Lamento.

Und die Volksbühne Berlin ist da und eröffnet ihre Erst-Saison mit "Fous de danse", dem 10stündigen Tanz-Marathon-Spektakel, das tatsächlich dem "Volk" gewidmet ist, denn ALLE dürfen kommen, um in kollektiven Tanz-Bewegungen zu verschmelzen.

Fous de danse ist von dem Wunsch angetrieben, eine temporäre tanzende Gemeinschaft zu schaffen, die mineralische Oberfläche des Tempelhofer Flugplatzes mit Körpern und verschiedenen Zuständen zu füllen, eine choreografische Form zu erfinden, die sich mit der Zeit verändert, und das Publikum einzuladen, an dieser Metamorphose des Raumes und der von ihm aufgenommenen Gesten teilzunehmen.(Volksbühne Berlin)

Und wir, die Paganinis-Redaktion stehen zerrissen im Vorfeld, wie so Viele, denn ist es nicht unloyal (der altgedienten, geliebten Bühne gegenüber) sich dort einmal umzutun und mitzumischen oder muss der kultivierte (?) Berliner Bürger nicht tapfer dem Mobbing der vergangenen Monate entgegen gehen (tanzen oder tänzeln), denn selten durfte eine breite Öffentlichkeit das "Schauspiel" miterleben, wie einer einzigen Person ein -oh doch- zerstörerischer Hass entgegen geschleudert wurde, der mit "Mobbing" noch zärtlich umschrieben ist.

Oder, so der weise, alte Kater Paganini in der Redaktionskonferenz, geht es heute nicht endlich einmal weder um unloyal noch um jovial, auch nicht um scheißegal sondern um Neugier und Interesse einer neuen kulturellen Institution unserer Stadt gegenüber?

"Kinder, da gehen wir natürlich hin, der Eintritt ist frei, den Schampus lass ich aus der Klimpergeldschatulle springen, das Tempelhofer Feld liegt bei uns um die Ecke und auch der Ersan Mondtag hat in Twitter öffentlich angekündigt, dass er sich das mal anzuschauen traut!

FOUS DE DANSE statt FOUS DE HAINE!"

Zu des Katers Rede zeigen kleine Winke einzelner Sonnenstrahlen just zur Eröffnung dieser Premiere an, dass selbst ein Herr Dercon dieser Tage einen Gott an der Seite zu haben scheint.

Jede wohlüberlegte Entscheidung bringt Erleichterung mit sich. Froh und frei stecken die Paganini´s die Köpfe zusammen und recherchieren zwecks Vorbereitung aufs Event in den Weiten des WWW und auf den Seiten der Volksbühne Berlin.

Boris Charmatz, sehr sympathisch, lockert unsere Glieder allein vom Zusehen der Tutorials (1-6),
in denen wir uns einige Körper-Tanz-Übungen schon vorab in den Redaktionsräumen antrainieren und abschauen dürfen. Die Übung "Crocodile" lässt uns kurz überlegen, ob der Tierschutz informiert werden sollte und auch "Marlene" bringt Fragezeichen auf den Plan, doch der Rest lässt ahnen, wie die konvulsivisch zuckenden Leiber einer Masse etwas Hypnotisches entstehen lassen könnten:


und

(Hier gibt es die Tutorials und Choreographiertes von Anne Teresa De Keersmaeker)


Und wie wir uns so einsehen und eindenken, in diese neuen Volksbühnen-Welten, da wird doch noch einmal das Herz so schwer. Das was wir da sehen, das interessiert uns. Wir werden es uns ansehen. Mit Sicherheit. Und ohne Vorbehalt. Aber nicht Heute. Denn in diesen Stunden erst wurde uns greifbar bewusst, dass die alte Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz tatsächlich auf Nimmerwiedersehen verschwunden ist.




Mit großer Spannung darf den morgigen Kritiken entgegen gesehen werden.
Wir drücken Dercon die Daumen!

Freitag, 8. September 2017

Liebeserklärung ans Leben und die Literatur:

"Paterson" von Jim Jarmusch


Eine kleine, provinzielle, hübsche Stadt (mit einem Wasserfall!), ein Busfahrer, eine Frau, die der Busfahrer liebt und die ein Faible für "Schwarz-Weiß-Muster" sowie viele, weit buntere Flausen im hübschen Köpfchen hat, Gedichte des Busfahrers, der sich in der Welt der Dichter besser auskennt als mancher Uni-Professor, ein englischer Mops (?) und einige Passanten, Bus-Fahrende und eine winzige Kneipe reichen aus, um den Kosmos "Mensch" so liebenswert, bescheiden und - ja, spannend - abzubilden, dass großes Kino entsteht...

Trailer, deutsch, Youtube:



Jim Jarmusch wird - so scheint fast - mit jedem Film besser, obwohl er von Anfang an  ein ganz Gewaltiger des Arthouse- und Independent-Kinos gewesen ist.

Nach "Dead Man" und seiner überwältigenden Vampir-Love-Story "Only Lovers Left Alive" ist eigentlich nichts Großartigeres im Jarmusch-Kosmos denkbar gewesen, doch mit "Paterson" gelingt ein Anknüpfen an die frühen Arbeiten, kombiniert mit Lebens-Bescheidenheit, Reife und Raffinesse, die ihresgleichen weltweit sucht.

Ein Wunder!

Erneut sei ein "bester Film ever" unserer Redaktions-Herzen an fremde Herzen empfohlen!

Inspiriert ist der Film übrigens von Jarmusch´s Liebe zu den Poems von  William Carlos Williams, den wir (das sei gestanden) bis dato nicht kannten.

Also Bühne frei, für dessen nahezu berühmtestes Gedicht:

This Is Just to Say 

I have eaten
the plums
that were in
the icebox

and which
you were probably
saving
for breakfast

Forgive me
they were delicious
so sweet
and so cold



Wikipedia:
"This is just to say" (1934) is a famous imagist poem by William Carlos Williams

Freitag, 1. September 2017

Der wunderbare Tief-Blick, die Nonchanlance, die Skepsis...

...der Optimismus (zur neuen Saison) sowie der
Wir-holen-Dich-ins-Boot-Ton der Berliner THEATER in ihren  Newslettern:



One letter makes all the difference.


Finger weg!


Ich bin ein Blumenkind.*



Kommt baden, Kinder, baden!


Vor uns liegen viele glänzende Tage...


Das macht mich ganz krank


Wir sind wieder da – you’ll never walk alone


NEUSTART/Achtung: Dies ist der erste Newsletter der Volksbühne Berlin der Spielzeit 2017/18. Sollten Sie unseren Newsletter ab sofort nicht mehr erhalten wollen, haben Sie hier die Möglichkeit, sich auszutragen. Natürlich würden wir uns freuen, Sie an dieser Stelle auch weiterhin regelmäßig mit Infos rund um die Volksbühne zu versorgen!


"Keep it real"

 

Wann kommst du uns besuchen?


Deutsche extrem weniger rechts als andere aber zunehmend extremer rechts...



"Wir sind's: Das neue Berliner Ensemble"


...Auf der Suche nach Sinn im Wahnsinn dieser Tage... 


Lassen Sie sich befreien?!


Keine Angst vor Theater


Express yourself, don’t repress yourself!

 


Tropfen auf heiße Steine



Ich bin wie Geld.*



 



Paganini, der Kater, in der Redaktionskonferenz:


Kinder, da geh´n wir hin...


P.S. Den Zitaten liegen weitgehend einige BETREFF-Zeilen der Newsletter von BE, DT, Schaubühne, Gorki und Volksbühne sowie HAU zugrunde. Fortsetzung der "Sammlung" folgt!


Samstag, 26. August 2017

Die wunderbare Katze...

...namens Michele und Martine: kurz "ELLE"!




Foto@CC


Nein, wir waren noch immer nicht im Kino. Zumindest nicht, um "ELLE" zu sehen.
Der Kino-Gott war uns nicht hold und sorgte für den sprichwörtlichen "Strich durch die Rechnung", sobald die Paganini´s-Redaktion unisono ein "Heute gehen wir in ELLE" beschlossen hatte.

Und nun ist sie ein wenig verschämt da gelegen, auf dem großen Redaktions-Tisch, mittig platziert und doch ein wenig bedeckt durch Konzept-Papier.

Die DVD. "ELLE". Endlich!


Paganini, der Kater in der Redaktionskonferenz:

Kinder, schaut sie Euch an. Diese Augen. Der Blick.
Das Laszive, das Zerbrechliche, das Gefährliche, das Unbesiegbare.
Das kreatürliche "Dennoch", das Überleben-Wollende, das geschmeidig Rätselvolle.

Martine, die Katze!

Sie spielt die wunderbare Isabelle Huppert an die Wand, ganz ohne  Aufwand,

sehr nonchalant sozusagen, auf ihren leisen, grauen, puscheligen Pfoten...

Und ein nahezu herzzerreißendes Schnurren ward laut, in den Räumen der Paganini´s-Redaktion...





P.S. Der Film ist wahrlich umwerfend raffiniert komponiert und gespielt, eigenwillig beklemmend und dennoch befreit und befreiend und (zähneknirschend zwar) auch als DVD und in Laptop-Bilschirm-Größe als eine Herzens-Empfehlung für ein gelungenes Wochen-Ende von uns hiermit anempfohlen!

Eine intensivere Auseinandersetzung mit Stoff u. Film mag, so der Rezensions-Gott gnädig ist, folgen...

Immerhin ist die Vorlage zum Film Philippe Djian´s "OH":

„Es ist kalt, die Tage werden kürzer. Ich lese keine guten Drehbücher. Ich bin vergewaltigt worden. Vom Verhältnis zu meinem Mann und meinem Sohn rede ich gar nicht, ganz zu schweigen von meinen Eltern. Das Schlimmste ist, dass man bald schon über Geschenke nachdenken muss.“

Auch, tatsächlich, ein "wunderbarer Buchanfang"!

Mehr zum Buch Hier:--->